Sonntag, 23. März 2014

Erster Abend und Morgen auf Koh Chang

Ich knattere ein paar Meter mit dem Scooter und erreiche das "Alysia Spring Resort" nach nur wenigen Sekunden.
Das "Spring" sollte bestimmt "Springs", also "Quellen", lauten. So aber ziehe ich halt in's "Alysia-Sprungfeder-Resort" ein.
Dass bei den Thais öfter mal ein "s" am Ende fehlt, ist absolut normal.
Überall wird auch mit "Cold Drink" geworben; da muss man sich also ranhalten, damit man das einzige kühle Getränk auch ja nicht verpasst. :)

Die Lobby erkenne ich an der kühlen Neonbeleuchtung; ich steige vom Bock und schleppe mich in die "Empfangshalle", lasse den Rucksack mit einem dumpfen Schmerzenslaut vom Rücken krachen.

Alysia sitzt an der Rezeption, einem niedrigen Schreibtisch, der mit Papieren, Aschenbechern und allem möglichem Kram vollflächig bedeckt ist.
Ich frage nach einem Zimmer für die Nacht. Hat sie, sogar reichlich davon. Eins reicht mir. Alysia macht sich auf, kramt in einer Schlüsselschüssel. Und kramt. Und kramt. Und kramt. Geschlagene 5 Minuten lang. Dann hat sie die Schlüsselchen endlich gefunden und nimmt mich mit auf einen "Geheimweg" auf die andere Seite des Flusses, von dem das Resort wohl seinen Namen ableitet. Der Fluss ist ein Bach. Der Bach ist ein Bächlein. Das Bächlein ist ein Rinnsal. Aber ohne "Rinn"; denn da rinnt nix, da vollkommen ausgetrocknet. Aber nicht leer, sondern mit allerlei Rat und noch viel mehr Unrat gefüllt.

Alysia schwebt mit mir die Treppe zur ersten Etage empor (sie ist unappetitlich dürr), öffnet Zimmer 25 und heißt mich, einzutreten. Mache ich. Ein erstaunlicher Schimmelgeruch strömt mir entgegen. Alysia zeigt mir die Vorzüge des Zimmer: Klima, Kühschrank, "Balkon", warme Dusche.
800 Baht, also etwa 16 Euro. Sauteuer. Aber ich bin müde und habe einfach nicht mehr die geringste Lust, nach der stundenlangen Sponsored-by-Mastercard-Gurkerei noch einmal auf den Bock zu steigen. Wenn da nur nicht der Schimmelgeruch wäre...
Alysia zeigt mir noch ein anderes Zimmer im Erdgeschoss; 700 Baht. Es ist deutlich kleiner, riecht dafür aber deutlich stärker nach Schimmel.
Ich nehme die Luxuspenneinrichtung für 800 Bärte.

Durst habe ich, also runter an die winzige, offene Bar, die auf dem "Resort"-Gelände herumsteht.
Vier Thaimädels hängen dort herum, albern mitinander oder zocken langweilig aussehende Spiele am Smartphone.
Ich haue mir eine Cola für 30 Baht hinein, leere das Glas in einem Zug, bestelle gleich die nächste Cola. Die größte der Thaimädels, May, schaut verständnislos auf mich, dann auf das leere Glas. Ein riesiges Fragezeichen erscheint in ihrem Gesicht. Da war doch vor 5 Sekunden noch Cola drin ? Wo ist die hin ?
Sie stellt das nächste Glas vor mir ab, bleibt aber vor mir stehen und behält mich gut im Auge. Ich setze an, ziehe das Glas wieder in einem Zug leer. Die Thai reißt die Augen auf, kann nicht fassen, dass man ein Glas Cola so schnell vernichten kann. Sie lacht sich kaputt, ich lache mit, bevor ich das nächste Glas bestelle. Sie lauert, spitzbübisch grinsend. Nein, diesmal nicht... Mein erster Durst ist gestillt, jetzt wird langsam getrunken. 30 Baht sind schließlich 30 Baht.

Alysia gesellt sich hinzu, plaudert mit mir. Sie ist Thai, jedoch in China aufgewachsen. Alysia erzählt mir von ihren unermesslichen Reichtümern, von ihrem bösen Exmann, von ihren Kindern, von ihrer Beteiligung an weltweit renommierten Hotelketten. Sprich: Vom Nichtpaarhufer, also vom Pferd.
Sie trinkt ganz ordentlich. Diese Fertigkeit ist echt.
Zwischendurch bemerkt sie, dass ich meinen linken Arm nicht benutze, den Arm hin und wieder mit der rechten Hand packe und etwas anders auf die Theke lege.
Sie fragt, was los sei.

Ich weiß es selbst nicht genau, versuche es ihr zu erklären: Eines Morgens wachte ich in meinem Hotelzimmer in Vientiana auf - und dann war es plötzlich so. Nirgends gegengedengelt, keine Hauerei - einfach so beim Aufwachen.
Jede auch nur winzigste Bewegung des Arms verursacht höllische Schmerzen. Und wenn ich hier "höllisch" schreibe, dann meine ich genau das. Wir Männer neigen ja bekanntlich zu maßloser Übertreibung; bei der Beschreibung von Fisch- und Spinnengrößen wie bei der Beschreibung von Schmerzen. Ganz zu schweigen von unserer sehr eigenen Definition von "20 cm". :D
Aber ich kenne Schmerzen verdammt gut; und das, was mein Arm da fabriziert, hat wirklich nahezu ungeahnte Ausmaße. Ich kann den Unterarm ein bisschen nach oben und unten bewegen, ohne vor Schmerz in die Knie zu gehen. Und das war's. Jede andere Bewegung nimmt mir die Luft, ich kann einen Schmerzensschrei nicht unterdrücken. Den Rucksack aufzusetzen ist grässlichste Folter, da der linke Arm durch den linken Gurt muss. Bei jedem Aufsetzen ziehe ich erstaunte Blicke auf mich; es geht nicht ohne Schreien.

Natürlich war ich beim "Arzt", wenn man das in Vientiane so nennen kann. Der war ratlos, gab mir ein paar Pillen und eine Salbe zum Einreiben. Beides bewirkte rein gar nichts. Außer deutlichem Kip-Mangel in meiner Urlaubskasse.
Und das ging jetzt schon mehrere Tage so.
Alysia weiß Rat, spurtet davon und kommt mit "secret pills" zurück, also streng geheimen Pillen, die alles heilen. Ich werfe einen Blick darauf: Ibuprofen; genau derselbe Wirkstoff wie in den Pillen des Vientiane-Arztes.
Streng geheim. :)

Ich lehne ab, möchte es am nächsten Tag mit einer Massage versuchen.
Alysia weiß Sofortrat: May, eine der Barthais, könne perfekt massieren; ob ich es nicht einmal versuchen wolle ? - Klar, warum nicht ? Ich erbitte mir 15 Minuten zum Duschen, weil ich May meinen durchgeschwitzten Körper auch nicht an den Armen zumuten will.
Ja, alles ok, May kommt dann in 15 Minuten auf's Zimmer.
AUF'S ZIMMER !

Na, denke ich mir; ob DAS eine Massage werden soll - oder eher doch eine "special massage", Thai Style ? - Ach, warten wir's ab.
Ich bin geduscht, es klopft zaghaft an der Tür. "Come in !" brülle ich ebenso zaghaft. May betritt zögernd das Zimmer, bittet mich, das Hemd auszuziehen. Ok, das muss so sein. Die Hose darf ich fürs Erste anbehalten; und bin irgendwie dankbar dafür.
Ich setze mich auf's Bett, May legt vorsichtig eine Hand auf meine Schulter; ich zucke zusammen, quietsche vor Schmerz. May zuckt ebenfalls, aber zurück, reißt die Augen auf und meint SOOOOORRYYYYY !!!
Sie versucht es ein zweites Mal, ich zucke ein zweites Mal, quietsche ein zweites Mal, May zuckt ein zweites Mal zurück.
Ich frage sie, ob sie wirklich massieren könne. Nö, kann sie nicht.
Ich mache ihr mit Händen und Füßen klar, dass ich am nächsten Morgen eine "richtige" Massage versuchen möchte; May stimmt zu, wirkt sogar ein bisschen erleichtert und lacht wieder.

Ich ziehe mich wieder an, wir gehen zusammen nach unten, zurück zur Bar. Alysia ist noch da, wundert sich, dass wir so schnell wieder zurück sind. Ich erkläre ihr, dass ich wirklich extreme Schmerzen hätte und eine richtige, medizinische Massage benötigte. Das hatte ich ihr vorher zwar auch schon gesagt; aber man weiß ja nie.
Wenn Alysia ein Tanker wäre, so läge sie jetzt gefährlich tief im Wasser, so ordentlich, wie sie bereits getankt hat. Irgendwie kommt mir der Begriff "Supertanker" in den Sinn. Und "Havarie".

Ich soll mich neben sie setzen. Ok, mache ich. Bin ja kontaktfreudig.
Alysia holt eine ultradünne und ultrakrumme Zigarette aus der Packung; selbst gedreht - aber ziemlich schlecht. Am Schnutenende ist etwas Pappe ringförmig mit eingedreht. Aha, aha ! An was erinnert mich das nur ?
Alysia legt Feuer, nimmt einen Zug, reicht mir die Zigarette.
Ich bin Falang, Gast in diesem Land - und muss mich daher den örtlichen Sitten und Gebräuchen anpassen. Also ziehe ich munter am Glimmstängel, der prompt ausgeht. Feuer ! Dann wieder ziehen. Dann wieder befeuern, dann wieder ziehen. Etwas mühsam. Ich überlege, ob ich Alysia zeigen soll, wie man anständige Kippen dreht, lasse es dann aber lieber.

Ich fühle mich leicht gedämpft, sehr ruhig und gelassen, das Denken fällt etwas schwer, ich vergesse mitten im Satz, was ich eigentlich hatte sagen wollen. Aha, aha ! Was da wohl drin war ? Bestimmt ein seit Urzeiten von alten Volksstämmen verwendetes Heilkraut. Keinesfalls Drogen. Die sind hier schließlich verboten.
Auf Alysia wirkt die Krummkippe deutlich stärker als auf mich; dem Alkohol geschuldet.
Sie fragt, wie ich auf ihr Hotel gekommen sei. Ich erkläre ihr, dass es mir von der freundlichen Mopedverleiherin empfohlen wurde. Dass die Dame "It's good for one night" dazu sagte, behalte ich für mich.
Alysia wird hellhörig: Ich hätte also ein Moped ? Ja, habe ich. Was ich denn dafür zahlte. 200 Baht pro Tag. Alysia bietet mir völlig überraschend an, dass ich doch besser ein Moped bei ihr leihe; 150 Baht pro Tag.
Ich lehne dankend ab; schließlich hat mich "mein" Moped heute schon über 100 Kilometer über die Insel gebracht, ohne zu bocken, mich abzuwerfen oder ähnlichen Unsinn anzustellen. Außerdem hat es Scheibenbremsen und ist gut motorisiert.
Allerdings bewundere ich die Dankbarkeit, die Alysia der Mopedverleiherin ob ihrer Empfehlung entgegenbringt.

Sie fragt mich, ob ich ihr etwas zu trinken ausgäbe. Klar, das musste ja kommen, das ist an Bars wohl so üblich. Ich stimme zu.
Alysia kippt das Glas und fast vom Hocker.
Sie kichert. Dann fragt sie mich, ob ich nicht May mit auf's Zimmer nehmen möchte.
Ich lehne höflich ab, Alysia wundert sich.
Dann fragt sie mich, ob ich lieber sie mit auf's Zimmer nehmen möchte.
Ich lehne höflich ab, Alysia ärgert sich.
Ich nicht. Klar bin ich Falang, klar gilt es die Sitten und Gebräuche des Gastlandes zu akzeptieren - aber ich habe eben auch meine Sitten und Gebräuche.
Ich verabschiede mich und gehe schlafen, ohne May, ohne Alysia, dafür mit mir. Schließlich bin ich der Einzige, den mein Schnarchen nicht stört. Ich muss wirklich hart gesotten sein.
Die Nacht verläuft ohne Zwischenfälle.

Am nächsten Morgen dusche ich, ziehe mich frisch an und mache mich schon früh auf die Socken, dann auf die Reifen. Ich gurke zum Mopedverleih, lasse den Bock bis zum Rand mit Sprit befüllen und brettere los, ein bisschen von der Insel sehen.
Wieder steht zuerst die Bargeldbeschaffung im Vordergrund, da meine am Vortag abgehobenen 5000 Baht nicht lange reichten; 3000 Baht Mopedkaution, 800 Baht Zimmer, dazu Essen und Getränke.
Ich mache es kurz: Wieder scheiterten alle Versuche, bei irgendeiner Bank Geld zu bekommen - ich musste also wieder zur Bangkok Bank nach White Sands. Aber da ich eh in diese Richtung wollte - was soll's.

Zuerst aber: Zur Thai-Massage; wieder war es die freundliche Mopedverleiherin, die mir einen Tipp gab: Ich solle es doch mal bei "May Massage" (haha, schon wieder "May" !) in Bailang Bay versuchen.
Also hin da. "May Massage" liegt etwa 200 Meter hinter dem "Mercure Hideaway" auf der linken Seite, wenn man von Süden kommt.
Von außen macht der "Massagesalon" einen eher klinischen Eindruck; gekachelter Boden, kein Brimborium; nüchtern und kühl. Gut, meine ich; je klinischer, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, eine "special massage" angedreht zu bekommen, bei der bestimmte männliche Körperteile mit diversen weiblichen Körperteilen "massiert" werden.

Ich spreche gleich mit May, der Chefin, einer älteren Thai mit Mann aus Großbritannien. Diese May springt relativ gut Englisch, ich versuche ihr haarklein zu erklären, was mit meinem Arm los ist.
May hört zu, meint dann, dass sie mir eine Rücken-, Nacken- und Halsmassage als Grundlage empfiehlt, mit anschließender Spezialbehandlung. Oh, oh... "Spezial" ? - Hoffentlich nicht "special"...
Ich füge mich in mein Schicksal.

Eine gepolsterte Liege steht für mich in Reih und Glied, ein Vorhang wird rundherum gezogen, ich soll T-Shirt und Hose ablegen. Aye, aye, May!
Ein kleine, fast schon filigrane Thai in Militärhose kommt auf mich zu, grinst etwas verlegen und bittet mich, mich auf den Bauch zu legen. Gut, dann sieht man den nicht so.
Es geht los.

Sie beginnt mit den Füßen und Unterschenkeln, arbeitet sich langsam nach oben vor. Dabei achtet sie gut darauf, keine Genitalien zu berühren. Obendrein werden sämtliche Stellen, die gerade nicht bearbeitet werden, mit Handtüchern abgedeckt.
Die kleine Thai massiert Füße und Beine mit den Händen, bisher fühlt sich alles wie bei einer ganz normalen Massage an. Bis sie beim Rücken ankommt. Auf einmal habe ich das Gefühl, die filigrane Thai hätte sich klammheimlich in einen japanischen Sumoringer verwandelt - eine Kraft wirkt plötzlich auf meinen Rücken ein, die eine so kleine und leichte Thai unmöglich aufbringen kann. Und ob sie kann !
Ich drehe den Kopf, vergewissere mich. Nein, kein Sumoringer. Immer noch die Thai in den Militärhosen.
Mit Knöcheln und Ellbogen bearbeitet sie meinen Rücken, drückt links und rechts der Wirbelsäule, streicht mit den Händen über meine Rückseite, findet sofort und zielsicher verspannte Muskeln - an Stellen, bei denen ich gar nicht wusste, dass es dort überhaupt Muskeln gibt.
Ich ächze hin und wieder, wenn ich das Gefühl habe, mit mindestens 5 Tonnen auf die Liege gepresst zu werden. Die Thai hält anfangs immer vorsichtig inne, meint leise sorry, ich versichere ihr, dass ich wisse, dass eine Massage schmerzen müsse, um zu wirken. Später kichert sie nur noch leise bei jedem Ächzer.
Während Sie Rücken und Hals massiert, benutzt sie ihre Füße, um meine Beine und das Gesäß weiter zu bearbeiten, sie hockt auf mir.
Es fühlt sich schon komisch an; aber gar nicht unangenehm.

Anschließend ist meine rechte Schulter dran, sehr intensiv, auch konzentriert sie sich sehr stark auf meinen Nacken und den Übergang zum Kopf. Die linke Schulter ignoriert sie völlig.
Nach einer Weile muss ich sie einfach darauf hinweisen, dass das eigentliche Problem auf der linken, nicht auf der rechten Seite liegt.
Sie antwortet, dass ihr das schon klar sei, aber die Probleme auch mit der rechten Seite und dem Nacken zu tun hätten, man diese Stellen daher nicht ignorieren dürfte.
Ok, ich schlucke das.

Als sie nach einer Weile immer noch nicht vom rechten ins linke Lager gewechselt ist, weise ich noch einmal dezent darauf hin. "I knooo", meint sie und kichert. Dann haut sie mich kurz in den Rücken und sagt etwas in Thai. Der Vorhang bewegt sich, May betritt die Bühne, die Chefin persönlich.
Ah, so ist das ! Die Militärhosenthai erledigt die Vorbereitungen, dann geht's ans Eingemachte.
Die kleine Thai raunt mir noch zu: "Try not to cry. But you can scream."
"Versuch, nicht zu weinen; aber schreien darfst du."
Na, das klingt ja klasse...
Und sie hatte Recht.

May langt richtig zu. Ich beiße die Zähne zusammen, dass ich Angst habe, gleich nur noch Zahnstaub im Munde zu haben. Es tut höllisch weh!
Ich ächze und stöhne und quietsche vor "Vergnügen", höre ganz viele "Sorry", sehe entschuldigende Gesichtsausdrücke, weiß aber, dass es anders nicht geht.
Was May da an Schmerzkaskaden in mir entfacht, ist unglaublich. Aber ich halte tapfer durch.
Seltsamerweise lässt May die Stellen nahe der Schulter fast gänzlich aus, an denen es schmerzt. Stattdessen konzentriert sie sich auf meine Unterarme, die Handwurzel und meine Finger. Ich wundere mich. Vor allem, weil der Scherz in der Schulter tobt, während May mit unglaublicher Kraft am Unterarm oder an den Händen zugange ist. Tatsächlich, da scheint es Verbindungen zu geben.
Letztendlich setzt die Chefin die Ellbogen ein, nutzt meinen Kopf als Ansatzpunkt für einen Hebel; gefühlte 20 Tonnen quetschen mich auf die Liege. Ich japse nur noch.
Dann darf ich mich setzen. Ich atme tief durch, dann atme ich tiefer durch.
May grinst mich entschuldigend an, erklärt mir auch noch einmal, dass es ohne Schmerz nicht ginge. Und dass ich von einer Behandlung keine Wunder erwarten solle, ich müsse das Ganze morgen noch einmal über mich ergehen lassen. Und sie meint, dass sie spezielle Beißpolster hätte, um meine Zähne zu schützen. Die bräuchte man hin und wieder; ich könne morgen eines davon haben.
Ich darf mich wieder anziehen; die Welt ist schön.

Und noch schöner wird sie durch den Ingwertee, den ich danach bekomme. Lecker, heiß, entspannend, richtig gut !
Ich will wissen, wo man das Zeug bekommt. May zeigt mir die Verpackung. Das Zeug kaufe ich mir, davon nehme ich etwas mit nachhause.
Wir plaudern noch etwas, danach ziehe ich meiner Wege. Morgen komme ich wieder, kehre freiwillig auf die Folterbank zurück.

Es geht jetzt in den Norden, Richtung White Sands, später weiter bis zum Fährhafen - und dann, so weit ich mit dem Sprit komme.

Mal schauen, was Koh Chang so zu bieten hat. :)

Das "Alysia Spring Resort" von oben

Die "Minibar" bei Tageslicht, davor mein Moped und der unvermeidliche blaue Rucksack

2 Kommentare:

  1. Naja. Der Autor kennt den Unterschied zwischen Spring und Springs nicht, kann man mit Leben ist kein nativ speaker aber das er nicht begreift das die Armut die Frauen den Touristen an den Hals wirft und nicht sein Tolles Aussehen oder sein Charme ist schon mehr als Naiv.

    Stichwort (Frauen lutschen am Eiswürfel und schmeißen den Würfel in mein Glas.) Der Author impliziert: »Ich muss wohl ein toller Hecht sein und durch mein Bier gestählten Adonis Körper wie ein Aphrodisiakum auf Thai Frauen wirken.«

    Also nochmal :

    Keine Asiatin findet einen abgehalfterten Proleten mit schlechter Körperhygiene anziehend. Was die Amis und Europäer so anziehend macht ist das Geld in den Taschen. In Teilen von Asien ernähren sich Menschen in den Slum von den Resten der anderen oder Leben in Wellblechhütten von der Hand in den Mund.

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    1. Och, wie süß, sehe ich leider erst jetzt.

      Guter Mann: Ich reiste nicht zum ersten Mal nach Asien; ich kenne all die Mechanismen, die einen Tourie attraktiv wirken lassen. Sei es die Kohle in der Tasche, die weiße Haut, die impliziert, das der Mann nicht auf den Feldern arbeiten muss, und sogar der Bauch, der Wohlstand signalisiert.
      Was glauben Sie denn, warum ich mich auf keines dieser Angebote einließ ? ;)

      Und wie es mit den Einkommensverhältnissen in Asien aussieht, weiß ich auch sehr gut. Das können Sie dann in Kürze in meinem kleinen eBook bei Amazon nachlesen; Titel wird vermutlich "Thai Style" werden, wenn der noch nicht vergeben ist.
      Also: Was wollen Sie mir damit eigentlich sagen ? :D

      Zu meinen Englischkenntnissen: Seit mehr als 17 Jahren Englisch-Deutsch-Übersetzer und Lektor, auch im ständigen Regierungsauftrag.
      Daher besser nicht gar so weit aus dem Fenster lehnen. :D

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